| Matthias Gerschwitz liest |
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aus „Endlich mal was Positives“ Freitag, 13. August 2010![]() Beginn: 20:30 Uhr Ort: Haus der Kulturen, Parade 12 Der Annemarie-Madison-Preis-Gewinner Matthias Gerschwitz liest aus seinem Buch „Endlich mal was Positives“. Es gibt viele Bücher zu HIV und AIDS, aber nur wenige, die einen direkten Einblick in das Leben mit dem Virus geben. In „Endlich mal was Positives“ beschreibt Matthias Gerschwitz, der 1994 das Testergebnis “HIV positiv” erhielt, seinen Umgang mit der Infektion ohne Larmoyanz oder Betroffenheit, sondern optimistisch, informativ und manchmal auch etwas provokativ. Das Buch wendet sich nicht nur an von der Krankheit Betroffene und ihr Umfeld, sondern insbesondere an alle diejenigen, die bislang keine Notwendigkeit sahen, sich mit der Infektion zu befassen oder befassen zu müssen – oder die immer noch glauben, sie wären sicher vor HIV. Eine trügerische Einstellung, denn es kann jeden treffen, egal, ob Mann oder Frau, ob homo-, bi- oder heterosexuell. Das Virus ist nicht wählerisch. „Endlich mal was Positives“ ist teils Tagebuch, teils Statement. Der Erfahrungsbericht zeigt, dass man mit HIV das Lachen nicht verlernen muss und auch mit einer unheilbaren Krankheit zukunftsorientiert leben kann. Und das ist doch endlich mal was Positives. Mit „Endlich mal was Positives“ legt Gerschwitz eine Chronik der besonderen Art vor: die Geschichte seiner 1994 festgestellten HIV-Infektion und wie er damit umgeht. Er erzählt aus seinem Leben und lässt den Leser an seinen Gedanken und Meinungen teilhaben; so entsteht das Bild eines optimistischen und fröhlichen Menschen, der sich von ein paar Viren nicht unterkriegen lässt. Und der eindeutig für “Safer Sex” plädiert. Matthias Gerschwitz, Jahrgang 1959, weiß seit 1994, dass er HIV+ ist. Selbstständig mit einer eigenen Werbeagentur. Seit 2007 schreibt Gerschwitz auch Bücher, vorwiegend Chroniken. Im Anschluss an die Lesung werden die Besucher Gelegenheit haben, mit Matthais Gerschwitz und weiteren HIV+ Menschen zu diskutieren. Veranstalter: Lübecker AIDS-Hilfe e.V.
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